22.04.2021 | Meilensteine

„Es musste etwas passieren – und es gab einen Donnerhall“

Blaue Flecken im Gesicht, blutende Nasen und Platzwunden – die Bilder, mit der die Kampagne „Gefahrenzone Öffentlicher Dienst“ im April 2016 an den Start geht, lassen Schlimmes vermuten. Sie sind zwar gestellt und die jungen Mitglieder aus NRW nur geschminkt, doch stehen sie von Beginn an symbolisch für zahlreiche Übergriffe

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Viele Gefährdungsbeurteilungen sind nicht vollständig
30.03.2021 | Bestandsaufnahme

Viele Gefährdungsbeurteilungen sind nicht vollständig

Viele Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst interessieren sich zu wenig für die psychische Belastung ihrer Beschäftigten, so lässt sich aus einer Umfrage der dbb jugend nrw schließen. Rund 65 Prozent der Befragten geben darin an, dass für ihren Arbeitsplatz keine Beurteilung der psychischen Belastung erstellt wurde. Dabei ist diese gesetzlich vorgeschrieben.

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Pandemie macht die Situation in Zügen nicht leichter
17.12.2020 | Bestandsaufnahme

Pandemie macht die Situation in Zügen nicht leichter

Endlose Diskussionen über das Tragen von Mund-Nasen-Schutz – in den Zügen führt das in der täglichen Arbeit des Zugpersonals zu zusätzlichen Konflikten mit Reisenden. Die waren auch vor der Pandemie schon häufig und sorgten für Angriffe auf Zugbegleiter und Lokführer. Die Situation wird nun immer dramatischer.   Mit Fausthieben ins

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Öffentlich Bedienstete können Auskunftssperre einrichten lassen
02.07.2020 | Gute Ansätze

Öffentlich Bedienstete können Auskunftssperre einrichten lassen

„Ich weiß, wo du wohnst!“ – Solche Drohungen kennen viele Beschäftigte aus dem Öffentlichen Dienst. Seit Jahren setzt sich die Deutsche Beamtenbund-Jugend NRW deshalb für eine schützende Auskunftssperre ein, wenn Beschäftigte dies wünschen. Jetzt endlich gibt es diese Möglichkeit.   Es sind nicht viele Daten nötig, um beim Einwohnermeldeamt über

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17.01.2020 | Mit im Boot

Gewalt gegen Beschäftigte wieder wichtiges Thema bei dbb-Jahrestagung

Die zunehmende Aggression gegen Amtsträger war auch auf der diesjährigen dbb-Jahrestagung Anfang Januar wieder viel diskutiertes Thema. Bundesinnenminister Seehofer und NRW-Ministerpräsident Laschet versprachen verstärkte Anstrengungen, um die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst noch besser zu schützen. Die dbb jugend nrw nimmt sie gerne beim Wort.   Unter dem Motto „Ideenwerkstatt Öffentlicher

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Gewalt gegen Ordnungskräfte
19.12.2019 | Bestandsaufnahme

Was nach dem Todesfall in Köln passieren muss

Gerichtsvollzieher, Politessen, Lebensmittelkontrolleure – es gibt viele Bereiche in denen Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes täglich im Außendienst unterwegs sind. Immer müssen sie damit rechnen, in Situationen zu geraten, die bedrohlich werden können. Sind diese Einsätze nicht besser planbar? „Doch“, sagt Moritz Pelzer, Vorsitzender der dbb jugend nrw.   Erst wenige

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Wir brauchen Anlaufstellen auf Landesebene
21.11.2019 | Mit im Boot

„Wir brauchen Anlaufstellen auf Landesebene“

Bedrohungen und Beschimpfungen gegen Bürgermeister und Beschäftigte im Öffentlichen Dienst haben zugenommen. Das ergab eine aktuelle Umfrage vom Deutschen Städte- und Gemeindebund. Auf das schockierende Ergebnis folgt nun vom DStGB ein Plan, was man dagegen tun könnte.   Die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke vor einigen Monaten sorgte als

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Erlass schafft mehr Sicherheit für Gerichtsvollzieher und Steuerfahnder
14.06.2019 | Gute Ansätze

Vollstreckungsbeamte in NRW sollen besser vor Gewalt geschützt werden

Vollstreckungsbeamte in NRW wie Gerichtsvollzieher und Vollziehungsbeamte sollen besser vor potentiell gewalttätigen Personen geschützt werden. In einer Verwaltungsvorschrift macht das Justizministerium nun hierzu eine ganz konkrete Anordnung.   Gerichtsvollziehern schlägt immer häufiger Aggression und Gewalt entgegen. Statistisch gesehen wurde in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2018 an jedem Werktag ein Gerichtsvollzieher beleidigt,

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